*1941 Reichenberg – lebt in Berlin, Düsseldorf und Karlsruhe

Markus Lüpertz gilt neben Baselitz als der deutsche, international gefeierte Malerstar. Doch sein vielschichtiges Werk umfasst nicht nur Malerei, sondern auch die Bereiche Skulptur, Zeichnung, Grafik, Dichtung und Musik. Lüpertz entwickelte ab den 1960er Jahren über Jahrzehnte hinweg meist anhand von Werkgruppen einen Form- und Motivkanon, der unverwechselbar für sein Œuvre steht. Es ist die reine, freie Malerei, ob auf der Leinwand oder bis hin zu ihrer Verwandlung als Skulptur, die ihm zentrales Anliegen ist. Sie stellt sich wie ein eigener Lüpertz’scher Kosmos dar, der ganz ohne die aktuelle sozial-politische Wirklichkeit auskommt und ihren Inhalt in sich selbst und ihrer Geschichte findet. Einen genuinen kunsthistorischen Beitrag leistete Lüpertz ab den 1960er Jahren mit seiner expressiven „dithyrambischen Malerei“, benannt nach einem altgriechischen Kultlied auf den Gott Dionysos, sowie mit den monumentalen Stillleben „deutscher Motive“ in den 1970er Jahren. 1973 hat Lüpertz seine erste große Ausstellung in der Kunsthalle Baden-Baden. Er war 1974 bis 1986 Professor für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und von 1988 bis 2009 war er Rektor an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf. Bis heute werden seine Werke in zahlreichen bedeutenden Museen weltweit gezeigt.

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Ausstellungen mit Markus Lüpertz

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