*1966 Dartmoor/England – lebt in London

Wolfe von Lenkiewicz hat deutsch-polnisch-jüdische Wurzeln. Er wird in England als Sohn des britischen Malers Robert Lenkiewicz und als Urenkel von Baron von Schlossberg, Hofmaler von Schwanenkönig Ludwig II. von Bayern, geboren. 1990 schließt er sein Studium der Philosophie mit Schwerpunkt Erkenntnistheorie an der University of York ab. So ist auch sein künstlerisches Schaffen von philosophischen Bezügen geprägt. Er ist bekannt für seine künstlerischen Neukonfigurationen von bekannten ikonischen Bildern der Kunstgeschichte – von Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ bis hin zu Pablo Picassos „Guernica“. Lenkiewicz fordert durch die Mischung von verschiedenen Konzepten von Ästhetik die Vorstellungen von Autorschaft heraus. Er kombiniert ein hohes Maß an handwerklichem Können mit den Möglichkeiten der Bildmanipulation des 21. Jahrhunderts. Seine Gemälde sind der Versuch, die Tendenz zu kategorisieren oder Kunstwerke bestimmten „Ismen“ zuzuordnen, zu überwinden. Er führt uns vor Augen, wie sich die Kunst im Laufe der Jahrhunderte dynamisch entwickelt hat und sich die verschiedenen Stile und Perspektiven überlappen und verflechten. In seinen Werken vereint er scheinbar disparate Formen der Ästhetik – neben ikonischen Werken der Kunstgeschichte interessieren ihn auch Bilder der Populärkultur oder fernöstlicher Kulturen – und schafft so etwas vollkommen Neues. 2018 hatte von Lenkiewicz eine umfangreiche Einzelausstellung im Jewish Museum and Tolerance Centre in Moskau.

Galerie

Ausstellungen mit Wolfe von Lenkiewicz

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