*1962 in Eutin

Wie nur wenige seiner Zeitgenossen hat Daniel Richter die deutsche Malerei seit den 1990er Jahren mitgestaltet. In seinen großformatigen provokativen Ölgemälden lässt er Kunstgeschichte, moderne Medien und Popkultur miteinander in Dialog treten. Dabei hat er sich über die Jahre einen unverwechselbaren, exzessiven Stil angeeignet.

Daniel Richter studiert 1992 bis 1996 an der Hamburger Hochschule für bildende Künste bei Werner Büttner und arbeitet als Assistent von Albert Oehlen. Der junge Künstler wird in der Hamburger Punkszene sozialisiert, wo er Plattencover, Bandposter und politische Flyer entwirft. Von 2004 bis 2006 hatte Richter eine Professur für Malerei an der Universität der Künste in Berlin, seit 2006 ist er Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Richters Arbeiten befinden sich in zahlreichen internationalen Museen, unter anderem im Kunstmuseum in Bonn, im Museum of Modern Art in New York und in der Kunsthalle zu Kiel. Ihm wurden Soloschauen in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt (2015), im Museum der Moderne: Rupertinum in Salzburg (2010), in der Hamburger Kunsthalle (2007), im Centro de Arte Contemporáneo de Málaga in Spanien (2007), im Denver Art Museum in den USA (2007) und im Kunstmuseum Basel – Museum für Gegenwartskunst in der Schweiz (2006) gewidmet. Dazu kommt eine Vielzahl an Ausstellungen in Galerien, seine Arbeit ist in Sammlungen rund um den Globus vertreten. Der Künstler lebt und arbeitet in Berlin, Hamburg und Wien.

Galerie

Ausstellungen mit Daniel Richter

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