1901 Le Havre – 1985 Paris

Dubuffet zählt zu den prominenteren französischen Nachkriegskünstlern. Er ließ sich in seiner Malerei u.a. von Graffitis, von der Malerei von Geisteskranken und Häftlingen inspirieren, deren spontane Gestaltung ihn anregte. Dubuffet prägte den Begriff „Art Brut“: spontane und unreflektierte, aus dem Unterbewussten sich nährende künstlerische Ausdrucksformen, die der verfeinerten Kunstproduktion mit akademischen Wurzeln radikal entgegenstehen. Die Kritik beschimpfte seine Kunst als „barbarisch“. Gleichzeitig übte sie großen Einfluss auf die 1950er und 1960er Jahre aus. Dubuffets „Collection d’Art Brut“ in Lausanne ist eine der größten Sammlungen von Kunst von psychisch kranken Menschen und anderen sozialen Außenseitern. Dubuffet war Teilnehmer an der documenta II (1959), III (1964) und IV (1968) in Kassel. Sein Werk wurde in zahlreichen Einzelausstellungen, wie beispielsweise mit einer Retrospektive im Salomon R. Guggenheim Museum in New York (1973), geehrt.

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