1876 Dresden-Friedrichstadt – 1907 Worpswede

Paula Modersohn-Becker zählt zu den bedeutendsten Vertreterinnen des frühen deutschen Expressionismus. Zwölf Jahre nach ihrer Geburt siedelte die Familie von Dresden nach Bremen. Früh bekam sie Zeichenunterricht, absolvierte aber auf Wunsch der Eltern das Lehrerinnenseminar, bevor sie sich 1896 als Künstlerin am Verein der Berliner Künstlerinnen ausbilden lassen durfte. Die Kunstakademie war ihr als Frau zu jener Zeit noch verwehrt. 1898 zog sie in die Künstlerkolonie Worpswede und heiratete 1901 den Maler Otto Modersohn. Sie starb 1907 an einer Embolie kurz nach der Geburt ihrer lang ersehnten Tochter. Bis dahin reiste sie oft nach Paris, studierte und knüpfte Kontakte zur Avantgarde. Als eine der Ersten erkannte sie die große Bedeutung von Paul Cézannes und Paul Gauguins Kunst, deren Werke einen großen Einfluss auf ihre eigenen Arbeiten hatten. Im 20. Jahrhundert wurde ihr Œuvre in vielen Ausstellungen und Sammlungen geehrt. Seit 1927 gibt es das Paula Modersohn-Becker-Museum in Bremen, das ausschließlich ihrem Werk gewidmet ist.

Galerie

Ausstellungen mit Paula Modersohn-Becker

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